Haupt­weg und Neben­we­ge
1929,90, Paul Klee

 

 

Jetzt, wo das Leben an mir zerrt
möch­te ich ganz still sein
nur schau­en
wie der Wind die Wol­ken
in frem­de Län­der treibt

mei­ne Sehn­sucht bleibt hier

bis die Son­ne ihr Ant­litz
der Nacht zuwen­det
die Däm­me­rung die Welt
in Fal­ten legt
möch­te ich ganz still sein
und mich in mir ver­lie­ren

Und… wenn der Mor­gen sein hel­les
Gesicht schat­ten­haft offen­bart
möch­te ich an mei­nem Leben
rüt­teln und es schüt­teln
und es will­kom­men heis­sen
in mei­ner Mit­te