Das Licht und Etli­ches 1931,228 (V 8)

Ida Bie­nert war eine Dresd­ner Kunst­samm­le­rin und Mäze­na­tin. Sie hat­te Paul Klee 1915 ken­nen gelernt und gehör­te zu sei­nen frü­hes­ten und enga­gier­tes­ten Samm­le­rin­nen. Das von ihr erwor­be­ne Gemäl­de «Das Licht und Etli­ches» ist cha­rak­te­ri­siert durch los­ge­lös­te Farb­tup­fer vor einem anders­far­bi­gen Grund. Sei­ne strah­len­de Licht­wir­kung und sein far­bi­ger Glanz beru­hen zum gros­sen Teil auf die­sem Phä­no­men. Wie eine tech­ni­sche Ana­ly­se der Wer­ke zeig­te, grun­dier­te Klee die Lein­wand bis auf einen schma­len umlau­fen­den Rand zunächst in Rot, um sie dann mit weis­sem Öllack zu über­zie­hen. Dar­über setz­te er in lasie­ren­den Far­ben die Farb­punk­te.

Stand­ort seit 1968
Baye­ri­sche Staats­ge­mäl­de­samm­lun­gen, Mün­chen
Erben­ge­mein­schaft Ida Bie­nert, Mün­chen an Baye­ri­sche Staats­ge­mäl­de­samm­lun­gen, Mün­chen

zurück zu Uni­ver­sum Paul Klee