Haupt­weg und Neben­we­ge, 1929,90 (R 10)

Haupt­weg und Neben­we­ge ist ein sehr musi­ka­li­sches Werk, räum­lich, tief und es hat wun­der­ba­re Ana­lo­gi­en zur Musik. Wenn man die­sen Haupt­weg betrach­tet, der spal­tet sich stück­wei­se nach links und rechts in Hal­be, Vier­tel und Ach­tel auf. Wie das in der Musik auch einen Rhyth­mus erzeu­gen kann imi­tiert Klee das durch die Lini­en einer­seits, ande­rer­seits aber auch durch die Klän­ge, die er den Far­ben ver­leiht, die Rhyth­men wie das Gan­ze ange­ord­net ist, wie sich eine Far­be zur nächs­ten rhyth­misch dazu­ge­sellt und einen Gesamt­klang ergibt, einen Farb­klang.

Aus­sa­ge der Co-Kura­to­rin Chris­ti­na Thom­sen, anläss­lich der Aus­stel­lung «Uni­ver­sum Paul Klee» in der Neu­en Natio­nal­ga­le­rie, Ber­lin vom 31. Okto­ber 2008 bis 8. Febru­ar 2009

 

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