Indi­vi­du­ell — Divi­du­ell

Im ers­ten Vor­le­sungs­zy­klus im Win­ter­se­mes­ter 1921/22 am Bau­haus sprach Klee von «struc­tu­ra­len» oder «divi­du­el­len» und von «kom­po­si­tio­nel­len» oder «indi­vi­du­el­len» Glie­de­rungs­cha­rak­te­ren.
Damit bezeich­ne­te er die Dar­stel­lungs­mög­lich­kei­ten unter­schied­li­cher Rhyth­men.

Eine «struc­tu­ra­le» oder «divi­du­el­le» Glie­de­rung bedeu­tet, dass die ein­zel­nen Glie­der iden­tisch sind und sich wie­der­ho­len (die Bäu­me im Bild «Kamel in rhythm. Baum­land­schaft, 1920,43»).

«Kom­po­si­tio­nell» oder «indi­vi­du­ell» ist eine Glie­de­rung, die aus Tei­len besteht, die für das Funk­tio­nie­ren des gan­zen Orga­nis­mus nötig sind (das Kamel im Bild).

 

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Kamel in rhythm. Baum­land­schaft, 1920,43