Kin­der­zeich­nung
Christ­kind mit gel­ben Flü­geln 1885,2

Schul­heft
«Deut­sche Lite­ra­tur», 1897

Inven­ti­on 10
Dro­hen­des Haupt, 1905,37

Natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Revo­lu­ti­on
Gewalt, 1933,138 (R 18)

Paul Klee’s Werk­pha­sen

1879 – 1886
Sei­ne Kinderze­ich­nun­gen erach­te­te Paul Klee als eigen­ständi­ge Kunst­werke und nahm eine Aus­wahl davon in sei­nen Oeu­vre-Kata­log, in dem er ab 1906 alle sei­ne Wer­ke reg­istri­erte, auf.

 

1886 – 1898
Bere­its vor sei­nem Kun­st­studi­um in Mün­chen zeich­nete Paul Klee gro­tes­ke Köp­fe in sei­ne Schul­büch­er. Mit nat­u­ral­is­tis­chen Land­schaftsstu­di­en per­fek­tion­ierte er sei­ne Fähig­keit zu zeich­nen.

 

1898 – 1902
In Mün­chen stu­dier­te er den men­schlichen Kör­p­er und fer­tigte im Unter­richt zahlre­iche Akt­stu­di­en an. Sei­ne male­ri­schen Ver­suche hielt er als unbe­friedi­gend.

 

1902 – 1906
Wäh­rend sei­nem Selb­st­studi­um in Bern von 1902 bis 1906 entwick­elte Klee eine eige­ne Bild­sprache, die nach wie vor von der Lin­ie geprägt war, sich aber zuse­hends von den nat­u­ral­is­tis­chen Vor­bildern emanzip­ierte. In die­ser Zeit ent­stand eine Serie von Radierun­gen, die er als «Inven­tio­nen» beze­ich­nete, da er sie als sei­ne ers­ten eigen­ständi­gen Wer­ke erach­te­te.

 

1906 – 1914
Nach ein­er Pha­se des Hell-Dun­kel-Stu­di­ums, in der vor­wiegend schwarz-weiss Aqua­rel­le und Hin­ter­glas­malereien ent­standen, set­zte sich Klee in den 1910er Jah­ren inten­siv mit der Far­be auseinan­der. Die Annä­he­rung an die Far­be fand ihren ers­ten Höhep­unkt wäh­rend sein­er Tunis­reise im Jahr 1914. Damit ein­her ging die Entwick­lung abstrak­ter Bild­for­men.

 

1914 – 1920
Die Auswirkun­gen des Ers­ten Welt­krie­ges kom­men­tierte Klee auch in sei­nem kün­st­lerischen Schaf­fen. Gle­ichzeit­ig entwick­elte er eine märchen­hafte Bild­welt, die ihm viel Erfolg brach­te.

 

1920 – 1931
Neben sein­er Lehr­tä­tig­keit am Bau­haus in Wei­mar und ab 1925 in Des­sau erweit­erte Klee sein bild­ner­isches Vok­ab­u­lar auf die Geome­trie. Neben der Beto­nung der Far­ben in den soge­nan­nten Quadrat­bildern und den Farbab­stu­fun­gen in Aqua­rel­len set­zte er sich mit den Möglichkeit­en geometrisch­er Kon­struk­tio­nen auseinan­der.

 

1931 – 1933
Die «nation­al­sozial­is­tis­che Rev­o­lu­tion» kom­men­tierte Klee in ein­er Serie von rund 250 fig­u­ra­tiv­en Bleis­tiftze­ich­nun­gen, die sich wie ande­re Wer­ke aus die­ser Zeit durch einen ener­gis­chen Strich ausze­ich­nen.

 

1934 – 1940
Nach der erzwun­genen Emi­gra­tion nach Bern (Schweiz) ent­stand ein rei­fes Spät­werk mit gross­for­mati­gen Gemäl­den. Klee führ­te sei­ne Exper­i­mente mit ver­schiede­nen Mate­ri­alien, wie Jute und ande­ren Stof­fresten, Gips­grundierun­gen und Zeitungspa­pieren, fort. Trotz sein­er fortschre­i­t­en­den Krank­heit ent­standen zahlre­iche Bleis­tiftze­ich­nun­gen, in denen Klees vir­tu­os­er Umgang mit der Lin­ie ihren Höhep­unkt erre­icht.

Quel­le: www.zentrumpaulklee.ch

Tunis­rei­se
Mond­auf­gang (St. Ger­main), 1915,242

Hin­ter­glas­ma­le­rei
Bild­nis einer gefühl­vol­len Dame, 1906,16

Ers­ter Welt­krieg
Zer­stö­rung und Hoff­nung, 1916,55

Qua­drat­bil­der
Blü­hen­des 1934,199 (T 19)

Spät­werk

auch ein dunk­ler Bote
1938,44 (E 4)

Ohne Titel (Gefan­gen)
um 1940

Tod und Feu­er
1940,332 (G 12)

ein Stern lehrt beu­gen
1940, 344 (F  4)

woher? wo? wohin?
1940,60 (X 20)

 

Über­sicht «Sei­ne Bil­der»

alt­klu­ger Engel
1939,873 (VV 13)

es weint
1939,959 (ZZ 19)

Ver­gess­li­cher Engel
1939,880 (VV 20)

armer Engel
1939,854 (UU 14)