Das Raunen des Flusses.Oscar Peer

Der Erzäh­ler kehrt im Herbst sei­nes Lebens zurück zum ver­las­se­nen Haus am Inn, an die Orte sei­ner Kind­heit im Unter­en­ga­din. Er fin­det Spu­ren und Erin­ne­run­gen an Men­schen, an Land­schaf­ten und Gerü­che. Das täg­li­che Leben taucht vor ihm auf, die Schu­le, Streit und Ver­söh­nun­gen. Wich­ti­ge Men­schen sind wie­der da, der Vater, Eisen­bah­ner und uner­sätt­li­cher Leser, die Mut­ter, pas­sio­nier­te Brie­fe­schrei­be­rin, die Freun­de, Leh­rer, das har­te Leben und die manch­mal eigen­wil­li­gen Gross­vä­ter. Der Autor ver­mei­det die linea­re Chro­no­lo­gie. Kon­zen­triert um Orte, The­men und Per­so­nen, setzt sich die Jugend­ge­schich­te Stück um Stück zusam­men. Erin­ne­rung und Ima­gi­nä­res wech­seln sich ab. In der Tra­di­ti­on einer ein­drück­li­chen ora­len Erzähl­kul­tur, die von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on wei­ter­ge­ge­ben wur­de, erzeugt Oscar Peer die Stim­mung vom All­tags­le­ben im Enga­din der Dreis­si­ger und Vier­zi­ger­jah­re.
zu Über­sicht